Web-Technologien: Basisaufbau des Internets

18.10.2016 04:31 Uhr

 

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Grundsätzlich gibt es keinen Eigentümer des Internets, da dieses ein Zusammenschluss aus vielen einzelnen Netzwerken ist. Jedes Netzwerk, dass sich dem Internet anschließt, zahlt seinen Teil zum Ganzen. So gibt es auch niemanden, der Rechte an dem Internet geltend machen kann.

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Die Informationsübermittlung zwischen den Rechnern ist paketorientiert. Das bedeutet, dass eine Information in kleine Einheiten (Pakete) zerlegt wird und auf unterschiedlichen Wegen zum Zielpunkt gelangt. Erst dort werden die Pakete wieder zu einer Information zusammengesetzt.

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Was ist nun das Internet?

Das Internet ist zunächst nur ein abstrakter Begriff und unterschiedliche Menschen verstehen Unterschiedliches darunter. Was das Internet ausmacht ist eine einheitliche Form der Datenkommunikation, also die Protokolle.

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Die Internetstandards und Protokolle des Internets werden in RFCs (Requests for Comments (deutsch etwa ‚Bitten um Kommentare‘) beschrieben und festgelegt.

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Dienste des Internets

Das Internet besteht also aus verschiedenen Diensten, die auf verschiedenen Protokollen aufbauen.
Die wichtigsten Dienste werden im Folgenden beschrieben:

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Wie komme ich ins Internet?

Kommerzielle oder öffentliche Internet-Provider unterhalten weltweit eigene Server (Hosts), aus denen sich das Internet zusammensetzt. Mittels eines solchen Providers als Dienstleister und eines Rechners (Desktop/Laptop/Pad/Smartphone/uvm), der mit einem Modem, einem Router oder einer Netzwerkkarte ausgestattet sein muss, kann auf die Server zugegriffen werden. Die Verbindung wird entweder über das (mobile) Telefonnetz oder über ein lokales Netzwerk (LAN/WLAN) bzw. einer Kombination aus beidem, hergestellt.

Die Kommunikation, hier am Beispiel eines Webseitenaufrufs, erfolgt in folgenden Schritten:

Anfragen werden von dem eigenen Rechner an den des Providers geschickt, dieser vermittelt die Anfrage an den Zielrechner (Webserver auf dem die Webseite gespeichert ist), der wiederum eine Antwort (Quellcode der Webseite) an den Provider schickt, der diese an den anfragenden Rechner übermittelt.

Die Bereitstellung von Webseiten erfolgt ebenfalls über den Provider, der als Dienstleistung Speicherplatz auf einem Webserver zur Verfügung stellt.

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Orientierung im Internet?

Die Orientierung innerhalb des Netzes der unzähligen Server erfolgt über standardisierte IP-Adressen. Jeder Server hat eine eigene eindeutige Adresse, die aus vier Zahlen besteht, die durch Punkte getrennt werden:
Bsp.: 134.95.80.223 ist die Adresse des Servers für Universitätsprojekte mit Webanwendungen der Uni Köln

Da diese Zahlenkolonnen (IP-Adressen) für den Menschen nur wenig einprägsam sind, werden Namen für die Server vereinbart. Ein sogenannter DNS (Domain Name Server) übersetzt den Namen in die zugehörige Zahl. (vgl. Telefonbuch)

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Allgemeiner Aufbau einer www-Adresse (URL = Uniform Resource Locator)

url

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Verhaltensregeln im Internet

Wie im „echten“ Leben ist das Internet ein Raum, in dem Menschen miteinander interagieren. Sie unterhalten sich, spielen zusammen oder arbeiten gemeinsam an wissenschaftlichen Projekten. Natürlich gibt es trotz, oder gerade wegen der scheinbaren Anonymität gewisse Regeln, an die sich jeder User halten sollte.

Was in der realen Welt die Etikette ist, ist im Internet die Netiquette.
Hier finden Sie weitere wichtige Hinweise zu Verhaltensweisen und Rechtspraxis im Internet.

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