Master Mittelalterstudien

Master Mittelalterstudien

Der Master Mittelalterstudien, oder auch gerne „Mittelaltermaster“, wird in Köln von mehreren Instituten gemeinsam angeboten. Die Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung steuert mit ihrem Bereich der Digital Humanities einen wichtigen Teil dazu bei.

Voraussetzungen für den Master Mittelalterstudien

Um sich für den Master Mittelalterstudien zu bewerben, benötigen Sie ein abgeschlossenes Bachelorstudium in einem Fach mit mediävistischen Studienanteilen. Außerdem müssen Sie mindestens mit einer Note von 2,5 abgeschlossen haben. Wie in solchen Studiengängen nicht unüblich, müssen Sie über Latein-, Griechisch- oder Hebräischkenntnisse verfügen. Weitere Kenntnisse in einer Arbeitssprache der mediävistischen Forschung sind ebenfalls Voraussetzung. Genaue Informationen zu der Zulassung erhalten Sie beim Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAK)

Das Studienprogramm

Wenn die mittelalterliche Welt und die Gegebenheiten bei Ihnen Faszination auslöst, dann sollten Sie sich diesen Studiengang anschauen. Sie bekommen die Gelegenheit, Ihr Fach- und Sachwissen weiter auszubauen. Außerdem erwerben Sie Kenntnisse in den Methoden zu Erforschung. Es ist Ihnen möglich, die Forschungsschwerpunkte dieses spannenden Feldes zu bearbeiten.

Forschungsschwerpunkte

Sie kommen im Master Mittelalterstudien mit den Forschungsschwerpunkten des Fachs in Kontakt. Dazu zählen Gesellschaftsordnungen, Lebensformen und philosophische Fragestellungen. Genauso sind allerdings auch Grammatik, Poetik und Text und Bild im Fokus der Forschung. Sogar Bautechnologie und Architektur ist ein wichtiges Forschungsfeld. Die Verzahnung dieser vielen unterschiedlichen Bereiche macht einen großen Reiz des Masterstudiengangs aus. Die Teilnahme der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Informationsverarbeitung ist insbesondere bei der Anwendung neuer Forschungsmethoden wichtig. Sie ist nicht nur Hilfswissenschaft, sondern wirft gerade durch die Methodik erst Fragestellungen auf, die sonst eventuell nicht gestellt würden.

Foto: Fabian Stürtz