Informationsverarbeitung

Der Studiengang Informationsverarbeitung hat an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Informationsverarbeitung (HKI) eine beachtliche Laufbahn. Dabei mag es wundern, dass ein technisch lautender Studiengang an einer Philosophischen Fakultät angesiedelt ist. Was haben Geisteswissenschaften mit Technik zu tun?

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Typische Fragestellungen im Studiengang Informationsverarbeitung

Die Geisteswissenschaften haben innerhalb technischer Umgebungen durchaus eine große Berechtigung und führen nicht selten zu Effizienzsteigerungen bestehender Systeme, ermöglichen diese teilweise sogar erst. Typische Fragen der Informationsverarbeitung sind

– Was ist Information und wie wird sie sprachlich und nichtsprachlich vermittelt?
– Wie kann man sie verarbeiten?
– Was kann man mit Informatik in den Geisteswissenschaften anfangen?
– Können Computer mit uns über natürlichsprachliche Schnittstellen kommunizieren?
– Wie funktioniert soziale Software?
– Was wird aus den Bibliotheken, wenn nichts mehr gedruckt wird?

Fragen wie diesen begegnen Sie im Studiengang Informationsverarbeitung. Sie lernen, aus breiten inhaltlichen Fragestellungen die Anforderungen für technische Systeme abzuleiten. Außerdem lernen Sie auch, solche Systeme zu gestalten. Sie erwerben die Fähigkeiten der Analyse, der Strukturierung, der Planung und des Managements komplexer Projekte in Arbeitsgruppen. Ebenso werden Sie Schritt für Schritt befähigt, Ihre Lern- und Entwicklungsprozesse zu organisieren und zu steuern.

Perspektiven

Die Geisteswissenschaften werden von den Informationstechnologien nicht weniger stark beeinflusst und verändert, als die Gesellschaft insgesamt. Die Informationsverarbeitung nimmt diese Herausforderung an, sie vermittelt moderne Technologien für die Bearbeitung komplexer geisteswissenschaftlicher Daten. Wie alle Studiengänge, die traditionelle Fächer neu verbinden, öffnet auch dieser den Zugang zu vielen stark unterschiedlichen Berufsfeldern. Typische Berufsfelder für Informationsverarbeiter finden sich

– in der IT-Industrie
– in der Sprachtechnologie
– in den digitalen Medien
– in den Einrichtungen des kulturellen Erbes
– in den Webtechnologien
– im Consultingbereich
– im Bereich Bildung und Ausbildung

Voraussetzungen

Englischkenntnisse der Stufe B1 GeR werden vorausgesetzt. Spätestens zur Anmeldung der ersten Bachelorprüfung müssen Kenntnisse in einer weiteren modernen Fremdsprache (Stufe A2 GeR) nachgewiesen werden.
Eine detaillierte Übersicht der Anforderungen entnehmen Sie bitte dem Anforderungsprofil auf den Webseiten der Philosopischen Fakultät.

Studienaufbau und Modulstruktur

In den ersten Semestern werden die Grundlagen der Informations- und Softwaretechnologie sowie die der Verarbeitung sprachlicher und historisch-kulturwissenschaftlicher Daten vermittelt. Darauf aufbauend konkretisiert die zweite Studienphase dieses Grundlagenwissen durch eigenständige Anwendungen auf Daten, welche die Grundlage für die Forschung in den verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen bilden.

Über Einzelheiten und modulbezogene Voraussetzungen gibt das Modulhandbuch Auskunft.

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Prü­fungs- und Stu­di­en­ord­nung

Der Studiengang Informationsverarbeitung unterliegt selbstverständlich auch einer Ba­che­lor-Prü­fungs­ord­nung und
Fach­spe­zi­fi­schen Be­stim­mun­gen. Diese können online eingesehen werden.

Bewerbung

Wenn Sie Interesse am Studiengang Informationsverarbeitung haben, können Sie sich bewerben. Ihnen stehen dazu je nach Voraussetzung mehrere Möglichkeiten offen. Weitere Informationen finden Sie unter den angegebenen Links.

Aktuelle Angaben zur Studienplatzvergabe:
www.uni-koeln.de/zsb
Bewerbungsanträge:
www.uni-koeln.de/studsek
Informationen & Bewerbungsanträge für ausländische Studierende:
www.uni-koeln.de/international

An­er­ken­nung von Leis­tun­gen

Unter Umständen können ex­ter­nen Leis­tun­gen, Prak­ti­ka und selb­stän­di­ge Stu­di­en anerkannt werden. Bitte schauen Sie sich die Formulare unter den angegebenen Links an.

For­mu­lar In­for­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung
For­mu­lar Er­gän­zen­de Stu­di­en

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