Event-Handler

05.11.2016 02:30 Uhr

Event-Handler sind ein wichtiges Bindeglied zwischen (X)HTML und JavaScript. Sie werden meist in Form von Attributen in HTML-Tags notiert. Da es sich um Bestandteile handelt, die innerhalb von HTML vorkommen, hat das W3-Konsortium die Event-Handler in den HTML-Sprachstandard mit aufgenommen.

Hier erfahren Sie mehr darüber.

Event-Handler erkennt man pragmatisch daran, dass sie immer mit „on“ beginnen.


Drei bedeutende Beispiele sind:

onclick: Beim Klick auf das Element (in der Regel ein Link) wird etwas (z.B. eine JavaScript-Funktion) ausgelöst.

onload: Beim Öffnen einer Datei (z.B. der HTML-Datei) wird etwas ausgelöst.

onmouseover: Beim Überfahren des Elements mit der Maus wird etwas ausgeführt.


Hinweise

Abhängig von einem bestimmten Ereignis (Klick, Mausbewegung etc.) wird bei allen Event-Handlern eine Anweisung ausgeführt!

Event-Handler gehören zu den so genannten Universal-Attributen und können in verschiedenen HTML-Elementen verwendet werden.

Eine exakte Beschreibung dazu ist hier zu finden.


Beispiel

...
<body>
Wenn Sie
<a href="http://www.wikipedia.de" onclick="alert('Wollen Sie wirklich zur Wikipedia wechseln?')">hier</a>
klicken, gelangen Sie nach einem weiteren Dialog zur Wikipedia!
</body>
</html>

Ausgabe


Von „onClick“ zu „onclick“

In Zeiten von HTML4 wurde das „c“ in onclick der Lesbarkeit halber groß geschrieben (onClick). Seit XHTML dürfen Elementnamen wie auch Attributnamen allerdings keine Großbuchstaben mehr enthalten.

Wie in fast allen Programmiersprachen sollte bei JavaScript die korrekte Schachtelung von Annotationszeichen beachtet werden. Würde man im obigen Beispiel folgendes schreiben:

onclick=“alert(„Wollen Sie…?“)“könnte das vom Browser missverstanden werden:
Ende des Attributs bereits nach alert(.

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