Drupal

09.11.2016 11:30 Uhr

Dries Buytaert

  • Open Source Software Programmierer
  • Gründer von Drupal
  • Präsident der Drupal Association

Name und Logo

DrupaliconDer Name „Drupal“ ist die englisch-amerikanische Aussprache des niederländischen Wortes „Druppel“, was im Deutschen Tropfen bedeutet (Plattdeutsch:“Dropp“ od. „Droppen“). Drupal ist eine eingetragene Marke von Dries Buytaert. Das offizielle Logo ist das sogenannte Druplicon. Es entstand nach der Idee, einen Wassertropfen als Logo zu nutzen. Dieser sollte jedoch comichaft wirken und eindeutig wieder zu erkennen sein. Daher stellen zwei ineinander verschmolzene Tropfen, die wie ein Unendlichkeitszeichen aussehen, die Augen im Gesicht des Wassertropfens dar. Damit sollen die schier unendlichen Einsatzmöglichkeiten von Drupal symbolisiert werden.
[Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Drupal]

Lizenz: GNU GPL

Support

Auf der Support Seite von Drupal.org finden sich viele nützliche Informationen: Einstiegstutorials, Dokumentation, Diskussionsforen (incl. Support), Videos und Installationsanleitungen

 

Die Installation

Die aktuelle Version mit Hilfen für die Installtion ist beispielsweise unter http://www.drupalcenter.de/verfügbar oder direkt über den Downloadbereich Drupal Homepage.

 

Adminstration und Verwaltung von Drupal Seiten

Bei der Erstellung eines CMS über Drupal wird die Verwaltung in mehrere Bereiche aufgeteilt:

Inhaltsverwaltung (Content Management)

In diesem Bereich werden grundlegende Einstellungen für die Inhaltsverwaltung von Drupal festgelegt.

Wichtige Funktionen im Einzelnen sind:

  • Einsehen des gesamten Seiteninhalts, Bereitstellung von Filtern für Administratoren (Inhalt/Content)
  • Erstellen neuer Inhaltstypen. Standardmäßig gibt es Seite (page), also eine normale Webseite, und Artikel (story). Hier wäre zum Beispiel das Anlegen eines Inhaltstyps wie Video, News oder Projekt denkbar.
  • Das Verwalten der Taxonomien (später mehr)

Strukturierung (Site building)

In dieser Sektion wird das „Look-and-Feel“ der Seite kontrolliert.

Wichtige Funktionen sind z.B.

  • Des Verwalten der Menüeinträge (Menüs)
  • Das Installieren und Deinstallieren von Modulen (Module)
  • Das Installieren und Konfigurieren von Themes

Benutzerverwaltung (User management)

Von hier aus werden Nutzeraccounts und Zugriffsrechte verwaltet.

Wichtige Funktionen sind z.B.

  • Das Festlegen von Zugriffsrechten (Berechtigungen/Permissions) nach Nutzer-Rolle
  • Das Anlegen von Nutzerrollen (z.B. Administrator, Editor, Dozent, usw.)
  • Das hinzufügen, freischalten und bearbeiten von Benutzerkonten (Benutzer/Users)

Einstellungen (Site configuration)

In dieser Sektion werden Seiteneinstellungen vorgenommen und Module konfiguriert.

Wichtige Funktionen sind z.B.

  • Einstellungen der einzelnen installierten Module
  • Leistungseinstellungen (Leistung/Performance) der Seite (Caching-Mechanismen, Resourcen-Optimierung)
  • Allgemeine Seiteneinstellungen wie Webseiten-Name, Slogan, Startseite etc. (Website-Informationen/Site information)
  • On- und offlinesetzen der Seite (Wartungsarbeiten/Site maintainance)

Berichte (Reports)

In diesem Bereich gibt es verschiedene Berichte zu verfügbaren Updates, Fehlermeldungen und Ereignissen auf der Webseite


Erweiterung des Systems durch Module

Drupal bietet die Möglichkeit durch Module seine Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern. Diese Module können z.B. hier heruntergeladen und dem System hinzugefügt werden. Nachfolgend werden einige Module vorgestellt:

Taxonomy

Eine Taxonomie ist ein Weg, Inhalte zu organisieren. Das Taxonomy Modul von Drupal hilft beim klassifizieren von Inhalten auf einer Webseite.

Über den Menüpunkt „Taxonomy“ in der Drupal Administrationssektion „Inhaltsverwaltung“ (Content management) können sog. Vokabulare hinzugefügt und verwaltet werden.

Diese Vokabulare

  • haben einem Namen und einer Beschreibung
  • bestehen aus einer Liste von Termen
  • können einem oder mehreren Inhaltstypen (Content Types) zugeordnet werden
  • können stark kontrolliert sein (die Verantwortlichen für den Inhalt legen sie fest)
  • oder können schwächer kontrolliert sein (tags), weil sie z.B. durch die Benutzer ergänzt werden können.

Beispiel:
Es wird ein Vokabular mit dem Namen „Musikrichtungen“ angelegt und dem Inhaltstyp „Musikstück“ zugeordnet. In dem Vokabular werden die Terme Rock, HipHop und Klassik angelegt.
Immer, wenn ein Nutzer ein Musikstück anlegen möchte (z.B. hochladen), kann er diesem jetzt einen (oder evtl. mehrere) der Terme des Vokabulars zuordnen. Dadurch, dass jetzt jedes Musikstück auf diese Art klassifiziert ist, können z.B. alle Musikstücke, die mit HipHop ausgezeichnet sind einfach für verschiedene Zwecke gefiltert werden.


Hinweis: Die Beschreibungen der Module auf dieser Seite sind nicht erschöpfend. Wer sich über das hier vorgestellte hinaus für Drupal Module interessiert, sollte sich auf den einschlägigen Seiten der Drupal Community informieren.

 

Themes

Themes sind direkt verwendbare Designs für die grafische Oberfläche einer Drupal Webseite. Im Administrations-Menu kann man Themes die verschiedenen installierten Themes verwalten und wechseln.
Das Design muss vom Drupal Administrator in der Regel nicht selbst erstellt werden. Es gibt viele Seiten im Internet, die kostenlos verschiedene Themes zum Download bereitstellen, z.B. drupal.org.

 

Für die professionelle Arbeit mit Drupal sind die themes out-of-the-box oft nicht ausreichend. Hier und da muss zum Beispiel die Darstellung eines Inhaltstyps angepasst werden. Wenn es um einfache Probleme geht, genügt oft eine Änderung an dem verwendeten Stylesheet (CSS). Für strukturelle Eingriffe muss man jedoch das Theme System von Drupal verstehen. Die folgende Grafik soll dieses System etwas veranschaulichen. Mehr Informationen gibt es auf Drupal.org und in der einschlägigen Literatur zum Thema Drupal-Entwicklung.

Theme System

Nodes

Inhaltstypen in Drupal werden von einem einzelnen Basistypus abgeleitet, der als Node (engl. f. „Knoten“) bezeichnet wird. Ob es sich um einen Blogeintrag, ein Rezept oder ein Musikstück handelt, die zugrunde liegende Struktur ist stets die gleiche. Das tolle an diesem Ansatz ist die leichte Erweiterbarkeit. Module können auf diese Weise features wie Bewertungen, Kommentare, Dateianhänge usw. für Nodes im Allgemeinen zur Verfügung stellen, egal ob es sich um Musikstücke, Bilder oder einfache Seiten handelt. Der Drupal-Administrator kann so frei entscheiden, für welche Inhaltstypen er welche Funktionalität bereit stellen möchte.
Alle Nodes haben ein paar gemeinsame Verhaltenseigenschaften, die an alle Inhaltstypen vererbt werden. Beispielsweise können Nodes auf die Startseite gestellt werden, veröffentlicht oder unveröffentlicht sein, oder als sticky, also als besonders wichtig markiert werden.

 

 

Referat

Das Referat zum Thema Drupal sollte mindestens enthalten:

  1. Was ist Drupal?
  2. Download und Installation unter XAMPP (htdocs).
  3. Anbindung an eine Datenbank, warum und wie?
  4. Erläuterung der Oberfläche.
  5. Wie wird die Trennung von Form und Inhalt realisiert? (Appearance – Themes)
  6. Verändern und Einbinden von neuen Themes.
  7. Wie wird die Modularisierung realisiert? (modules)
  8. Übersicht über die verfügbaren und installierten Module unter modules.
  9. Realisiation des rollenbasierten Usermanagements unter Drupal (Menü People),
    Anlegen von Rollen (permissions/roles) und Usern (list).
  10. Anlegen von Webseiten mit der Funktion add Content.
  11. Verändern von Seiten über das Menü Content.
  12. Was ist ein node bei Drupal?
  13. Handout ist SEHR hilfreich!