Beispiel 2: fstream

05.12.2016 06:31 Uhr
#include <iostream>

using namespace std;
#include <fstream>

int main()
{
int zahl;
char zeichen;
char zeichenkette[100];

ifstream eingabe("antworten.dat");

cout << "Geben Sie eine Zahl ein!" << endl;
eingabe >> zahl;
cout << "Erhalten: " << zahl << endl;

cout << "Geben Sie ein Zeichen ein!" << endl;
eingabe >> zeichen;
cout << "Erhalten: " << zeichen << endl;

cout << "Geben Sie eine Zeichenkette ein!" << endl;
eingabe >> zeichenkette;
cout << "Erhalten: " << zeichenkette << endl;
}

Beispiel 2: Erläuterungen I

#include <iostream>

using namespace std;

Häufig ist es sinnvoll - etwa, wenn wir komplexe Daten, wie
durch XML ausgezeichnete, lesen - diese Daten in einer Datei zu speichern.
Eingabeströme, die nicht von der Tastatur, sondern aus einer Datei lesen,
nennen wir "Eingabe-Datei-Ströme" oder "Input-File-Streams".

Um damit zu arbeiten, müssen wir in das Programm zusätzliche Definitionen
aus einer Headerdatei einbinden. Dies geschieht durch die folgende Anweisung.
#include <fstream>

int main()
{
int zahl;
char zeichen;
char zeichenkette[100];

ifstream eingabe("antworten.dat");
Um aus einer konkret vorliegenden Datei - etwa mit dem Namen
"antworten.dat" zu lesen, müssen wir ein Objekt des Typs "Input-File-Stream",
abgekürzt "ifstream" definieren und es mit einer auf unserem Rechner lokal
existierenden Datei verbinden. Dies geschieht durch die obige Anweisung.

cout << "Geben Sie eine Zahl ein!" << endl;

eingabe >> zahl;
Anschließend können wir das neu definierte Objekt
in exakt der gleichen Weise verwenden, wie cin - die in der Datei
enthaltenen Zeichen erscheinen in unserem Programm, als würden wir sie über
die Tastatur eingeben, nach exakt den gleichen Regeln, wie eben
besprochen.
cout << "Erhalten: " << zahl << endl;

cout << "Geben Sie ein Zeichen ein!" << endl;
eingabe >> zeichen;
cout << "Erhalten: " << zeichen << endl;

cout << "Geben Sie eine Zeichenkette ein!" << endl;
eingabe >> zeichenkette;
cout << "Erhalten: " << zeichenkette << endl;
}

Anhang: example2.zip

 

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