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Schwerpunkte der HKI

HKI - SpInfo - Informationsverarbeitung- MeKuWi

Zusammen mit der eng verwandten Sprachlichen Informationsverarbeitung bildet die Historisch - Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung, kurz: HKI, das Fach Informationsverarbeitung an der Philosophischen Fakultät. Gleichzeitig ist die HKI für die Durchführung der Studienrichtung "Medieninformatik" im Rahmen des Verbund-Studienganges Medienwissenschaften verantwortlich.


v.l. Sebastian Beyl, Kevin Wieland, Jan Wieners,Jonas Schophaus, Susanne Kurz, Kristina Auerswald, Øyvind Eide

Historisch Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung

Digital Humanities

Die digitale Kulturwissenschaften sind an der Universität zu Köln ein wichtiger Lehr- und Forschungsbereich und werden seit 1997 auch von der Professur für Historisch Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung maßgeblich vertreten. Verortet an der Philosophischen Fakultät ist die Informationsverarbeitung eine geisteswissenschaftliche Disziplin, die sich der Bewahrung und der Analyse des kulturellen Erbes widmet.

Zahlreich vorhandene und neu entstehende Objekte der unterschiedlichen Kulturen in Form von Text und gesprochener Sprache, Kunst und Musik, als Bild oder Film, alte oder neue geografische Karten sowie Objektivationen des Alltags bieten eine breite Basis für Analysen und Interpretationen. Sowohl die Objekte selbst, wie auch die Resultate der Forschung sollen einerseits der Gegenwart zur Verfügung gestellt werden, andererseits auch für die nachfolgenden Generationen bewahrt werden.

Durch weitreichende Digitalisierung wurde die Möglichkeit geschaffen, diese Arbeit mit digitalen Objekten fortzusetzen. Daraus entstehen neue Optionen zur Erforschung, Analyse und Visualisierung der Zeugnisse menschlicher Kultur. Basierend auf Vernetzung und Standardisierung können jetzt Daten der unterschiedlichsten Einrichtungen zusammengeführt und diskutiert werden und so erheblich zum Erkenntnisgewinn beitragen.
Erkenntnisgewinn ist ebenfalls das Ziel der Anwendung neuer Methoden unter Zuhilfenahme von massiven Rechenleistungen auf sehr große, semistrukturierte Datenmengen (Big Data).

Notwendig dazu ist einerseits die Weiterentwicklung von Methoden und Werkzeugen, andererseits aber auch die Reflexion über die methodischen und theoretischen Grundlagen. Schon längst geht es nicht mehr um die reine Verwaltung von großen Datenmenge in Datenbanken oder um die simple Anwendung von vorgefertigten Softwarepaketen. Denn die Gefahr von Fehlinterpretationen und falschen Erkenntnissen ist groß, wenn Algorithmen nicht durchschaut und unreflektiert auf bestehenden Daten angewendet werden oder die verwendete Datenbasis ungeeignet ist, um Hypothesen zu verifizieren.

Die HKI versteht sich als Schnittstellen-Disziplin zwischen Geistes- und Kulturwissenschaften einerseits und der Informatik andererseits, die als Gegenstand die systematische Verarbeitung von Daten und Informationen hat. Benötigt werden Methoden und Theorien der Informatik zusammen mit dem vielschichtiges Wissen der verschiedenen Disziplinen der Geisteswissenschaften, um das in digitalen Daten verborgenen Wissen nutzbar zu machen und das kulturelle Erbe im digitalen Zeitalter langfristig zu bewahren.

 

Kontakt

Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung
Universität zu Köln
Albertus-Magnus-Platz
D-50931 Köln
Tel.: +49 - 221 - 470 1751 (+49 - 221 - 470 1752)
Fax: +49 - 221 - 470 1754
Email: hki-office@uni-koeln.de

Besuchsadresse

HKI - Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung
Universitätsstr. 22 DG