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Wintersemester 2015/2016

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Vorlesungen

Einführung in die Informationsverarbeitung

Dozent/in: Eide und Rolshoven
VVZ-Nr.: 42712
Ort: HS 80 Philosophikum
Zeiten: 10:00 - 11:30
Beginn: 22.10.2015
Wochentag: Donnerstag


Offizieller Titel der Lehrveranstaltung: Einführung in die Informationsverarbeitung
Im Regelfall: BA 1. Semester Credit Points: 2
Die Vorlesung führt die Studienanfänger in das Fach Informationsverarbeitung ein und behandelt die Grundlagen der Informationstechnologien und ihren anwendungsorientierten Einsatz in der geisteswissenschaftlichen Fachinformatik.

Computergrafik und Visualisierung I

Dozent/in: Ulrich Lang
Ort: Konferenzraum im ersten Stock des neuen Informatikgebäudes im Weyertal 121
Zeiten: 14:00 - 15:30
Beginn: 08.10.2015
Wochentag: Dienstag

Die Vorlesung "Computergraphik und Visualisierung" gliedert sich in 2 Semester von jeweils 2 Semesterwochenstunden, beide ergänzt durch einstündige Übungen. Für Studierende der WISO Fakultät gilt: Nach der PO 2007 kann das Paket aus beiden im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik mit 9 SWS im Minor Computer Science eingebracht werden. Nach der neuen PO 2015 kann das gleiche Paket in beiden, Master oder Bachelor, belegt werden. Natürlich kann man die Veranstaltung insgesamt nur einmal in sein Studium einbringen. Teil I kann separat im Studiengang Medienwissenschaften / Wpf. Medieninformatik als Aufbaumodul 3 (Visuelle Programmierung) und im Studiengang Informationsverarbeitung als Ergänzungsmodul 3 (Visuelle Programmierung) belegt werden. Teil I, gehalten im Wintersemester, befasst sich mit (3D-)Computergrafik und Mensch-Maschine-Kommunikation. Die Vorlesung betrachtet Aspekte menschlicher Wahrnehmung und führt grafische Ausgabegeräte und Farbsysteme ein. Aufbauend auf rasterbasierter 2D-Grafik werden Interaktionstechniken und grafische Benutzeroberflächen erläutert. Mit der 3D-Computergraphik werden Objekte, Projektionen, Verdeckungen, Beleuchtung sowie Szenengraphen eingeführt. Teil II, gehalten im Sommersemester, führt den Begriff Visualisierung ein, der in Informationsvisualisierung, und Visualisierung wissenschaftlicher Daten gegliedert wird. Ausgehend von der Visualisierungspipeline sowie wissenschaftlicher Datentypen wird die Filterung bzw. Rekonstruktion von Daten behandelt, die Abbildung von Daten auf visuelle Repräsentationen als zentrales Konzept eingeführt und an konkreten Algorithmen ausgeführt. Volumen-Rendering als alternative Methode und virtuelle Realität werden ergänzend betrachtet.

Softwaretechnologie für Fortgeschrittene

Dozent/in: Rolshoven und Eide
VVZ-Nr.: 14558.0511
Ort: PC 72
Zeiten: 10:00 - 11:30
Beginn: 08.10.2015
Wochentag: Donnerstag

Die Vorlesung ergänzt die Kenntnisse der TeilnehmerInnen in der Programmierung: Einerseits durch die Behandlung erweiterter Algorithmen in der Stringverarbeitung bzw. der Bildverarbeitung; andererseits durch eine Einführung in die Methodik der Softwaretechnologie als von der unmittelbaren Programmierung abgehobenen Kunstlehre.

Proseminare

Basisinformationstechnologie I

Dozent/in: Jan Gerrit Wieners
VVZ-Nr.: 42705
Ort: Hörsaal in der Frauenklinik
Zeiten: 10:00 - 11:30
Beginn: 19.10.2015
Wochentag: Montag

Offizieller Titel: BIT I: Codierung, Rechnerstrukturen, Vernetzte Systeme, Betriebssysteme
Im Regelfall: 1. Semester Credit Points: 4
"Basisinformationstechnologie I" bildet den ersten Teil einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung, die allgemeine technische Grundlagen der Informatik vermittelt. Inhalt des ersten Semesters sind die grundlegende Struktur von Rechnersystemen, der Aufbau und die Komponenten von Betriebssystemen, Notationen und Formalismen zu ihrer Beschreibung, Programmiersprachen, Grundlagen der Darstellung unterschiedlicher Medien auf dem Rechner. Ziel der Veranstaltung ist in erster Linie die Vermittlung einer handwerklichen Grundlage für das Verstehen und Erstellen von Komponenten in Informationssystemen.

Module (vgl. "KLIPS"):
  • BA IV - BM1 - BIT I: Codierung, Rechnerstrukturen, Vernetzte Systeme, Betriebssysteme - Proseminar (111020)
  • BA - Medienwiss./Medieninformatik - BM1 - BIT I: Codierung, Rechnerstrukturen, Vernetzte Systeme, Betriebssysteme - Proseminar (131020)

Basissysteme der Informationsverarbeitung - BSI (Hist.-kult.wiss. Informationsverarbeitung (Teil 1) Texte als Information)

Dozent/in: Susanne Kurz
VVZ-Nr.: 42707
Ort: WISO Gebäude, Raum 210
Zeiten: 8:00 - 9:30 / 12:00 - 13:30 / Di. 10:00 - 11:30 ( bei Bedarf )
Beginn: 21.10.2015
Wochentag: Mittwoch

Offizieller Titel: HKI I: Websysteme, XML, relationale Datenbanken
BA Informationsverarbeitung (BM3) HKI BA Medieninformatik (BM2) HKI
Im Regelfall: 1. Semester Credit Points: 4
Dieses Proseminar hat drei Ziele: (a) Vertrautheit mit den Prinzipien der wichtigsten in Medien und Geisteswissenschaften gebräuchlichen IT-Anwendungen samt (b) der Fähigkeit, sich in neue Softwarepakete, die sie implementieren, rasch und selbständig einarbeiten zu können.; ergänzt durch (c) die Vertrautheit mit den grundlegenden Diskussionen um die Anwendung der IT im nicht-naturwissenschaftlichen Bereich.

Auf der Ebene praktischer Arbeit heißt dies im ersten Teil: WWW authoring und Markupsprachen am Beispiel von XML.

Praktische Übungen, die als Leistungsnachweis dienen, werden in Form von einigen semesterbegleitenden Projekten organisiert, die die Anwendung der gelernten Techniken auf das Material des jeweiligen Projekts bezwecken.

Diese praktischen Übungen bestehen aus zwei Teilen: Kleineren Aufgabenstellungen, die auf der Basis der in der jeweiligen Stunde erarbeiteten Techniken zu lösen sind und eine Arbeit am Semesterende, die in einem der drei praktischen Blöcke den Nachweis der Fähigkeit erbringt, sich in eine nicht im Detail behandelte, weiterführende Technik selbständig einzuarbeiten.

IT-Zertifikat der Phil.-Fak.: Advanced Web Basics

Dozent/in: Jan Gerrit Wieners
Ort: Archäoinformatikpool ( 125b / 210 )
Zeiten: 12:00 - 13:30 (Kurs A) und 16:00 - 17:30 (Kurs B)
Beginn: 19.10.2015
Wochentag: Montag

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ2)
Credit Points: 3
Internet-Infrastruktur: Von Rechnernetzen zum Internet (Schichtenmodelle (TCP/IP & Co.), Dienste / Protokolle, etc.)
Erstellung von Webseiten mit HTML / XHTML
Cascading Style Sheets (CSS)
JavaScript / jQuery
Online-Datenbanken am Beispiel: mySQL
Programmierung mit PHP
Verknüpfung von PHP und mySQL

IT-Zertifikat der Phil.-Fak.: Tools & Methods in Digital Humanities - Mobile Webentwicklung

Dozent/in: Jan Gerrit Wieners
VVZ-Nr.: 44057
Ort: Archäoinformatikpool (125b Küpperstift - 210)
Zeiten: 14:00 - 15:30
Beginn: 19.10.2015
Wochentag: Montag

n dieser Veranstaltung beschäftigen wir uns mit der Entwicklung mobiler Webseiten und Webanwendungen u.a. mit Bootstrap, jQuery Mobile, PhoneGap für den vielfältigen Themen- und Anwendungskomplex der digitalen Geisteswissenschaften / "Digital Humanities" (z.B. mobile Anwendungen für Serious Games, Bibliotheken, etc.). Voraussetzungen zur Teilnahme an "Tools & Methods in Digital Humanities":

  • Um die Veranstaltungsinhalte nachvollziehen zu können, benötigen Sie Zugriff auf das WWW - auch außerhalb des Universitätsnetzes.
  • Erwartet werden solide Kenntnisse im Umgang mit Betriebssystemen (i.e.: es ist Ihnen nicht fremd, wie Sie einen Ordner und eine Textdatei mit wenigen Mouseklicks erstellen können).
  • Sie haben sich bereits erfolgreich mit HTML, CSS und JavaScript auseinandergesetzt oder erarbeiten sich die Grundlagen in den einführenden Veranstaltungssitzungen zu Beginn des Semesters.
Intendiert ist diese Veranstaltung für Studierende der Philosophischen Fakultät.

Softwaretechnologie I (C++, Teil 1)

Dozent/in: Øyvind Eide
VVZ-Nr.: 42709
Ort: Hörsaal Frauenklinik
Zeiten: 10:00 - 11:30
Beginn: 20.10.2015
Wochentag: Dienstag

Offizieller Titel:Softwaretechnologie I: Objektorientierte Programmierung
Im Regelfall: 3. Semester Credit Points: 4
Diese Übung bietet eine Einführung in die objektorientierte Sprache C++, die eine der derzeit gängigen Standardsprachen, vor allem für Aufgabenstellungen mit kritischer performance, wie sie sich insbesondere bei der Verarbeitung nicht-textueller Information ergeben.

Der erste Teil der Veranstaltung konzentriert sich auf die grundlegenden Sprachbestandteile, die für allein stehende Programme zentral sind; im Sommersemester werden jene im Vordergrund stehen die für die Programmierung wiederverwendbarer Komponenten, und für die Handhabung größerer Systeme vordringlich sind.

Da HK Anwendungen - und vor allem solche der Medieninformatik - meist relativ große Datenmengen verarbeiten und in letzter Zeit oft netznah gestaltet werden, wird der Dateiverarbeitung, grundlegenden Voraussetzungen der Bildverarbeitung und der Netzkommunikation größeres Augenmerk geschenkt, als sonst in Einführungsveranstaltungen üblich.

IT-Zertifikat der Phil.-Fak.: Advanced Web Basics

Dozent/in: Sebastian Beyl
Ort: Archäoinformatikpool (125b Küpperstift - 210)
Zeiten: 12:00 - 13:30
Beginn: 20.10.2015
Wochentag: Dienstag

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ2)
Credit Points: 3
Internet-Infrastruktur: Von Rechnernetzen zum Internet (Schichtenmodelle (TCP/IP & Co.), Dienste / Protokolle, etc.)
Erstellung von Webseiten mit HTML / XHTML
Cascading Style Sheets (CSS)
JavaScript / jQuery
Online-Datenbanken am Beispiel: mySQL
Programmierung mit PHP
Verknüpfung von PHP und mySQL

IT-Zertifikat der Phil.-Fak.: Digital Objects Processing - CMS vs. Digital Library

Dozent/in: Susanne Kurz
VVZ-Nr.: 44055
Ort: 101 WiSo-Hochhaus - 210
Zeiten: 10:00 - 11:30
Beginn: 07.10.2015
Wochentag: Mittwoch

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ3)
Credit Points: 3
Die Übung vermittelt Kenntnisse im Umgang mit professionellen Systemen im Bereich der Content Managmentsysteme / digitalen Repositorien. Jeweils eines dieser Systeme wird im Detail besprochen und durch Übungen näher erarbeitet. Vergleichssysteme werden kurz skizziert. Dabei wird ausschließlich Software verwendet, wie sie in typischen Einrichtungen der einleitend beschriebenen Art derzeit im Einsatz ist. Besprochen werden
  1. die Installation, Verwendung und Programmierung von TYPO3. (In depth.)
  2. der Vergleich der Leistungen dieses System mit Drupal.
  3. die Installation, Verwendung und Programmierung von DSPACE. (In depth.)
  4. der Vergleich der Leistungen dieses System mit Fedora.

IT-Zertifikat der Phil.-Fak.: Advanced IT Basics

Dozent/in: Zoe Schubert
VVZ-Nr.: 44051 und 44052
Ort: 101 WiSo-Hochhaus - 210
Zeiten: 08:00 - 09:30 (Gruppe 1) und 10:00 - 11:30 (Gruppe 2)
Beginn: 26.1.2015
Wochentag: Montag

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ1)
Credit Points: 3
Die Übung vermittelt allgemeine technische Grundlagen im Rahmen gängiger Software. Sie deckt dabei kommerzielle und frei verfügbare Software gleichwertig ab. Besprochen werden die
  1. Installation, Konfiguration und Verwendung von Betriebssystemen (MS Windows, Linux, Mac).
  2. Installation, Konfiguration und Verwendung von Office Systemen (MS Office, Open Office).
  3. Installation, Konfiguration und Verwendung allgemeiner Anwendungssoftware am Beispiel der Bildverarbeitungsprogramme (PhotoShop, GIMP).
  4. Installation von Webservern am Beispiel von Apache (XAMPP).

IT-Zertifikat der Phil.-Fak.: Advanced IT Basics

Dozent/in: Susanne Kurz
VVZ-Nr.: 44051 und 44052
Ort: RRZK
Zeiten: 10:00 - 11:30
Beginn: 26.1.2015
Wochentag: Donnerstag

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ1)
Credit Points: 3
Die Übung vermittelt allgemeine technische Grundlagen im Rahmen gängiger Software. Sie deckt dabei kommerzielle und frei verfügbare Software gleichwertig ab. Besprochen werden die
  1. Installation, Konfiguration und Verwendung von Betriebssystemen (MS Windows, Linux, Mac).
  2. Installation, Konfiguration und Verwendung von Office Systemen (MS Office, Open Office).
  3. Installation, Konfiguration und Verwendung allgemeiner Anwendungssoftware am Beispiel der Bildverarbeitungsprogramme (PhotoShop, GIMP).
  4. Installation von Webservern am Beispiel von Apache (XAMPP).

Kolloquia

Aktuelle Literatur zu den Digital Humanities

Dozent/in: Øyvind Eide
Ort: Hörsaalgebäude: Hörsaal D
Zeiten: 16:00 - 17:30
Beginn: 21.10.2015
Wochentag: Mittwoch

Die Informatik beschäftigt sich mit Information; sie weiß aber nicht, was Information ist. Google findet viel Nützliches; ignoriert die diversen Ansätze zu Wissensdarstellungen aber weitgehend. Rechner sind bessere Schachspieler als Menschen; trotzdem hat Künstliche Intelligenz den Ruch des Utopischen. Das Semantic Web wird die Welt verbessern; tritt aber seit Jahren auf der Stelle. - Vom "Verstehen" von Medien ganz zu schweigen. Die Veranstaltung wird auf der Basis gemeinsamer Lektüre versuchen, aufzuzeigen, welche Konzepte sich hinter diesen Gegensätzen - die zu einem nicht unerheblichen Teil gegensätze zwischen journalistischer und informatik-fachlicher Perzeption sind - verstecken. Dazu werden pro Woche Texte auf geeignete Weise zugänglich gemacht, über die danach dann jeweils diskutiert wird. Hierbei gilt das didaktische Modell der "Pflichtlektüre" amerikanischer Universitäten: I.e., es gibt keine Referate, der Veranstaltungsleiter stellt einzelnen TeilnehmerInnen aber so lange konkrete Fragen zur Lektüre der letzten Woche, bis sich die Diskissuion selbt trägt.
"Hab ich nicht gelesen" gilt nicht; "das Argument habe ich nicht verstanden, kann es aber beschreiben", schon.

Übungen

Programmierpraktikum (C++)

Dozent/in: Andias Wira-Alam
VVZ-Nr.: 42712
Ort: Archäoinformatikpool (125b Küpperstift - 210)
Zeiten: Kurs A: 14:00 - 15:30 / Kurs B: 15:45 - 17:15 / Kurs C: 17:30 - 19:00
Beginn: 22.10.2015
Wochentag: Donnerstag

Offizieller Titel: Programmierpraktikum
In der Regel: 3. Semester Credit Points: 4
Die Übung vertieft die im "Proseminar Softwaretechnologie C++" vermittelten Kenntnisse. Sie trainiert dabei vor allem jene Techniken, die für die erfolgreiche Lösung der Semesteraufgaben dieser Veranstaltung notwendig sind.

Module (vgl. "KLIPS"):
  • BA IV - BM4b - Programmierpraktikum - Übung (114230)
  • BA - Medienwiss./Medieninformatik - BM3 - Programmierpraktikum - Übung (133030)

Semantic Technologies (I)

Dozent/in: Christoph Stollwerk
VVZ-Nr.: 42727
Ort: Archäoinformatikpool
Zeiten: 18:00 bis 19:30
Beginn: 19.10.2015
Wochentag: Montag

2001 präsentierte Tim Berners-Lee, Vater des WWW, seine Vision der nächsten Evolutionsstufe des Internets. Im Semantic Web sollen Informationen in einer Weise aufbereit und verknüpft werden, die es erlaubt intelligente Softwareagenten zu entwickeln, die durch automatisches Schlussfolgern komplexe Aufgaben übernehmen und dabei aus einer gewaltigen, globalen Wissensbasis schöpfen können. Diese Vision ist auch 15 Jahre nach ihrer ersten Artikulation noch eine Utopie.

Jedoch haben die Technologien des Semantic Web in letzten Jahren einen Reifegrad erreicht, sodass einige bereits erfolgreich eingesetzt werden und zunehmend an Bedeutung für die Interoperabilität unterschiedlicher Informationssysteme gewinnen. Besonders in den Wissenschaften, aber beispielsweise auch im Medienbereich und in Open Government Projekten, werden semantische Technologien eingesetzt um unter dem Stichwort Linked Open Data ein weltweites Netz an verknüpfter Information zu erschaffen.

Die Übung wird ausgehend von semantischer Annotation und deren Verarbeitung im XML-Umfeld in die unterschiedlichen Technologien des Semantic Web Stacks einführen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der praktischen Anwendung.



Module (vgl. "KLIPS"):
  • BA - EST7a: Ergänzende Studien aus dem fakultätsweiten Angebot (709510)
  • BA - Medienwiss./Medieninformatik - AM1 - Anwendungsgebiet - Übung (221020)
  • BA IV - AM2 - Anwendungsgebiet - Übung (212020)
  • BA - Medienwiss./Medieninformatik - AM2 - Anwendungsgebiet - Übung (222020)

Semantic Technologies (II)

Dozent/in: Christoph Stollwerk
VVZ-Nr.: 42727
Ort: Archäoinformatikpool
Zeiten: 18:00 bis 19:30
Beginn: 20.10.2015
Wochentag: Dienstag

2001 präsentierte Tim Berners-Lee, Vater des WWW, seine Vision der nächsten Evolutionsstufe des Internets. Im Semantic Web sollen Informationen in einer Weise aufbereit und verknüpft werden, die es erlaubt intelligente Softwareagenten zu entwickeln, die durch automatisches Schlussfolgern komplexe Aufgaben übernehmen und dabei aus einer gewaltigen, globalen Wissensbasis schöpfen können. Diese Vision ist auch 10 Jahre nach ihrer ersten Artikulation noch eine reine Utopie.

Jedoch haben die Technologien des Semantic Web in letzten Jahren einen gewissen Reifegrad erreicht, sodass einige bereits erfolgreich eingesetzt werden und zunehmend an Bedeutung für die Interoperabilität unterschiedlicher Informationssysteme gewinnen. Besonders in den Wissenschaften, aber beispielsweise auch im Medienbereich und in Open Government Projekten, werden semantische Technologien eingesetzt um unter dem Stichwort Linked Open Data ein weltweites Netz an verknüpfter Information zu erschaffen.

Die Übung wird ausgehend von semantischer Annotation und deren Verarbeitung im XML-Umfeld in die unterschiedlichen Technologien des Semantic Web Stacks einführen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der praktischen Anwendung.



Module (vgl. "KLIPS"):
  • BA - EST7a: Ergänzende Studien aus dem fakultätsweiten Angebot (709510)
  • BA - Medienwiss./Medieninformatik - AM1 - Anwendungsgebiet - Übung (221020)
  • BA IV - AM2 - Anwendungsgebiet - Übung (212020)
  • BA - Medienwiss./Medieninformatik - AM2 - Anwendungsgebiet - Übung (222020)

Repräsentation von Daten und Information

Dozent/in: Zoe Schubert
VVZ-Nr.: 42724
Ort: RRZK Kursraum 3 (-1.01)
Zeiten: 16:00 - 17:30 (Gruppe 1) und 17:45 - 19:15 (Gruppe 2)
Beginn: 20.10.2015
Wochentag: Dienstag

Repräsentation von Daten und Information - ein praktischer Einstieg in die Datenvisualisierung mit JavaScript

Wichtiger Hinweis!
Falls Sie diese Übung besuchen möchten und:

  • über Klips angemeldet sind: beantworten Sie bitte meine Mail in Ihrem S-Mail Postfach (falls Sie das nicht bereits getan haben).
  • nicht über Klips angemeldet sind: melden Sie sich bitte per Mail bei mir. 

Zoe Schubert (Vorname.Nachname@uni-koeln.de)

Die Arbeit mit Daten beschäftigt die Wissenschaft schon seit langer Zeit, nur wurden diese in der Vergangenheit meist wohl sortiert und sorgfältig für einen bestimmten Zweck erhoben, sodass die Auswertung nach bekannten und etablierten Methoden nachvollziehbar war. Durch die massenhafte Nutzung digitaler Medien werden aber auch resultierende Daten für Auswertungen von enormer Bedeutung. Offenbar ist ein Kernproblem, dass der Informationsgehalt unvorstellbar groß erscheint, wenn man bedenkt, dass die Kontextualisierung und Interpretation von Daten, die durch unzählige digitale Anwendungen entstehen, sehr viele Möglichkeiten bietet.

Um eine Auswertung zu ermöglichen oder Zusammenhänge besser darstellen zu können, gibt es unterschiedliche Computeranwendungen, die einen Mehrwert durch Exploration von visualisierten Datenanalysen versprechen. Damit sind grafische Darstellungen von ausgewählten Datensätzen gemeint.

Der erste Teil der Übung legt zunächst die Grundzüge der Datenvisualisierung dar und verknüpft die Möglichkeiten zur Repräsentation und Analyse. Im Anschluss werden die Teilnehmer mit Hilfe der JavaScript Bibliothek "d3" eigene Visualisierungen programmieren. Grundkenntnisse zu HTML sind dafür definitiv erforderlich.

Übungen zu Computergrafik und Visualisierung I

Dozent/in: Ulrich Lang
Ort: Konferenzraum im ersten Stock des neuen Informatikgebäudes im Weyertal 121
Zeiten: n. V. (alle 2 Wochen)
Beginn: 07.10.2015
Wochentag: Dienstag

Die Vorlesung "Computergraphik und Visualisierung" gliedert sich in 2 Semester von jeweils 2 Semesterwochenstunden, beide ergänzt durch einstündige Übungen. Für Studierende der WISO Fakultät gilt: Nach der PO 2007 kann das Paket aus beiden im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik mit 9 SWS im Minor Computer Science eingebracht werden. Nach der neuen PO 2015 kann das gleiche Paket in beiden, Master oder Bachelor, belegt werden. Natürlich kann man die Veranstaltung insgesamt nur einmal in sein Studium einbringen. Teil I kann separat im Studiengang Medienwissenschaften / Wpf. Medieninformatik als Aufbaumodul 3 (Visuelle Programmierung) und im Studiengang Informationsverarbeitung als Ergänzungsmodul 3 (Visuelle Programmierung) belegt werden. Teil I, gehalten im Wintersemester, befasst sich mit (3D-)Computergrafik und Mensch-Maschine-Kommunikation. Die Vorlesung betrachtet Aspekte menschlicher Wahrnehmung und führt grafische Ausgabegeräte und Farbsysteme ein. Aufbauend auf rasterbasierter 2D-Grafik werden Interaktionstechniken und grafische Benutzeroberflächen erläutert. Mit der 3D-Computergraphik werden Objekte, Projektionen, Verdeckungen, Beleuchtung sowie Szenengraphen eingeführt. Teil II, gehalten im Sommersemester, führt den Begriff Visualisierung ein, der in Informationsvisualisierung, und Visualisierung wissenschaftlicher Daten gegliedert wird. Ausgehend von der Visualisierungspipeline sowie wissenschaftlicher Datentypen wird die Filterung bzw. Rekonstruktion von Daten behandelt, die Abbildung von Daten auf visuelle Repräsentationen als zentrales Konzept eingeführt und an konkreten Algorithmen ausgeführt. Volumen-Rendering als alternative Methode und virtuelle Realität werden ergänzend betrachtet.

Hauptseminare

Digital Humanities und die Informatik der Geisteswissenschaften

Dozent/in: Øyvind Eide
Ort: S 73
Zeiten: 14:00 - 15:30
Beginn: 20.10.2015
Wochentag: Dienstag

Offizieller Titel: Humanities Computer Science
3. / 5. Semester Credit Points: 5

Anwendungsentwicklung mit X-Technologien

Dozent/in: Sahle und Henny
Ort: S15
Zeiten: 16:00 - 17:30
Beginn: 08.10.2015
Wochentag: Montag

Thema der Veranstaltung ist die Bandbreite von XML-Technologien, auf deren Grundlage und durch deren Zusammenspiel (Web-)Anwendungen entwickelt werden. Behandelt werden der Entwicklungsstand und Anwendungsbereiche von XML-Sprachen, Verarbeitungssprachen aus dem X-Universum (XPath, XSLT, XSL-FO, XQuery), Arbeitsumgebungen und Datenbanken für den Umgang mit XML-Daten und Architekturen für die Entwicklung von Lösungen. Schließlich wird auch ein Blick auf die Interaktion von X-Technologien mit anderen Programmiersprachen geworfen.
Der Kurs richtet sich an Teilnehmer, die bereits Grundkenntnisse in den X-Technologien haben. Ziel ist es, den Stand der Dinge der X-Technologien im Hinblick auf Anwendungsentwicklung zu vermitteln und mögliche, sinnvolle Einsatzformen und Szenarien, deren Grenzen und zukünftige Entwicklungen zu diskutieren. Dazu werden einige Forschungsprojekte betrachtet, deren Umsetzung sich wesentlich auf XML stützt, wie das Projekt “Capitularia - Edition der fränkischen Herrschererlasse”, und auf die Arbeit mit XML ausgerichtete Entwicklungsvorhaben wie “ediarum - Eine digitale Arbeitsumgebung für Editionsvorhaben”.
Für den Leistungsnachweis werden verschiedene Aufgabenarten vorbereitet: theoretische Arbeiten ebenso wie die Erarbeitung praktischer Lösungen auf der Basis von bereitgestellten Daten

Text Mining auf annotierten Texten

Dozent/in: Brigitte Mathiak
Ort: Archäoinformatikpool Küpperstift 210
Zeiten: 15:45 17:15
Beginn: 08.10.2015
Wochentag: Mittwoch

Annotierte Texte sind ein interessanter Spezialfall des klassischen Textmaterials. Die von Menschen hinzugefügten Informationen sind zwar oft hochrelevant, entsprechen allerdings nicht dem normalen Textfluss. In dieser Lehrveranstaltung werden wir uns insbesondere Texte anschauen, in denen Menschen, z.B. im Kontext einer Forschungsarbeit, Texte schematisch nach inhaltlichen Kriterien annotiert haben. Interessant sind neben der Vorhersagbarkeit der Annotationen auch der Vorgang der Annotation und der Umgang der Forscher mit Kategorien und Zeit. Nach einer Einführung in das Thema, werden die Teilnehmer_innen unter Anleitung ein kleineres Forschungsprojekt auswählen oder selbst entwerfen und dieses in Gruppenarbeit umsetzen. Der Fokus liegt auf der eigenständigen und kreativen Bearbeitung einer Aufgabe nach Möglichkeit unter Wiederverwendung und Vertiefung der individuell bereits bekannten Techniken.

Computerspielsucht - Wie programmiere ich ein süchtigmachendes Computerspiel?

Dozent/in: Brigitte Mathiak
Ort: Archäoinformatikpool Küpperstift 210
Zeiten: 14:00 - 15:30
Beginn: 08.10.2015
Wochentag: Mittwoch

Ziel dieses Hauptseminars ist es die Dualität der Computerspielsucht zu untersuchen. Einerseits ist diese ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem, andererseits lebt eine Milliardenindustrie genau davon die Mechanismen dieser Sucht besser zu verstehen und auszunutzen. Dies ist allerdings nicht immer ganz einfach. Soziale Spiele, wie sie etwa auf Facebook lange Zeit beliebt waren, leben von der ständigen Erinnerung durch ebenfalls spielende Freunde. Eine soziale Gruppe, die gemeinsam spielt, ist ein starkes Bindemittel der Spieler an das Spiel, bietet gleichzeitig virale Effekte, aber scheinen auch Abnutzungseffekten und Moden unterworfen zu sein. Ein anderer Mechanismus ist die Belohnung von regelmäßiger Anwesenheit. Gleichzeitig wird der Spieler davon abgehalten zu viel zu spielen und dadurch der Content über längere Zeiträume gestreckt. Die Spieler spielen länger bei gleichen Kosten. Dieses Prinzip wurde mit den MafiaGames Klonen etabliert und für Farmville perfektioniert. Dafür hilfreich ist es, wenn Spieler nebenher spielen können, etwa im Zug auf dem Weg zur Arbeit oder in der Pause. Die einzelnen Spielabschnitte müssen dafür kurz sein und dürfen nicht aufeinander aufbauen. Dies ist ein Muster verschiedener bekannt gewordener Geschicklichkeits- und Puzzlespiele, wie Candy Crush und Angry Birds. Im Seminar werden die Studenten aufgefordert sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Kern des Seminars ist es in großen Gruppen (10+ Studenten) Spiele zu entwickeln