RSS

Wintersemester 2007/2008

Vorlesungen
  
Proseminare
  
Kolloquia
  
Übungen
  
Tutorien
  
Hauptseminare
  




Vorlesungen

Bildverarbeitungsalgorithmen (VVZ-Nr.:5155)

Dozent/in: Manfred Thaller
Ort: PC72 (CIP Pool, Philosophikum)
Zeiten: Di. 14'00 - 15'30,
Beginn: 16.10.2007
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel der Lehrveranstaltung: Softwaretechnologie für Fortgeschrittene
Informationsverabeitung (MA 1) Software Engineering Medieninformatik (MA 1) Software Engineering
Im Regelfall: Masterstudiengang 1. oder 2. Semester Credit Points: 2
Nach Inkrafttreten der MA Studienordnung, wäre diese Veranstaltung als "Softwaretechnologie für Fortgeschrittene" Bestandteil des Mastermoduls M1. Der Besuch parallel zum Hauptseminar "Historische Karten als räumliche interfaces" wird auch jetzt schon allen StudentInnen empfohlen, die dieses Hauptseminar im Rahmen der alten Magisterstudienordnung belegen.

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Verarbeitung von Bildern auf der algorithmischen Ebene, also nicht auf der Ebene fertiger Anwendungsprogramme. Es wird versucht, alle wesentlichen Klassen von Algorithmen (Transformation, Filter, Kompression, Kantenentdeckung, Zerlegung und Formerkennung) abzudecken, wobei jedoch (a) die Kompression relativ knapp behandelt wird - da in anderen Veranstaltungen abgedeckt - und (b) die Segmentierung ausführlicher als andere Ansätze besprochen wird. Das Schwergewicht liegt dabei in allen Fällen auf Darstellungsebenen, die der praktischen Programmierung nahestehen: Die mathematische Herleitung der Verfahren wird eher vernachlässigt; die Fähigkeit Programme zügig zu lesen, wird jedoch vorausgesetzt.

Proseminare

Basisinformationstechnologie / HK - Medien (Teil 1) (VVZ-Nr.:5157)

Dozent/in: Peter Melms
Ort: BIII (Uni-Bibliothek, 3. Stock)
Zeiten: Mi. 17'45 - 19'15
Beginn: 17.10.2007
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: BIT I: Kodierung, Rechnerstrukturen, Betriebssysteme, Programmiersprachen, Formale Sprachen
Informationsverabeitung (BM1) BIT Medieninformatik (BM1) BIT
Im Regelfall: 1. Semester Credit Points: 4
Dieses Proseminar bildet den ersten Teil einer zweisemestrigen Lehrveranstaltung, die allgemeine technische Grundlagen der Informatik vermittelt. Inhalt des ersten Semesters sind die grundlegende Struktur von Rechnersystemen, der Aufbau und die Komponenten von Betriebssystemen, Notationen und Formalismen zu ihrer Beschreibung, Programmiersprachen, Grundlagen der Darstellung unterschiedlicher Medien auf dem Rechner.

 

Ziel der Veranstaltung ist in erster Linie die Vermittlung einer handwerklichen Grundlage für das Verstehen und Erstellen von Komponenten in Informationssystemen.

Historisch-kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung (Teil 1) Texte als Information (VVZ-Nr.:5159)

Dozent/in: Susanne Kurz
Ort: Raum: WISO Raum 210
Zeiten: Fr. 08'00 - 09'30 und 10'00 - 11'30
Beginn: 19.10.2007
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: HKI I: Websysteme, XML, relationale Datenbanken
Informationsverabeitung (BM3) HKI Medieninformatik (BM2) HKI
Im Regelfall: 1. Semester Credit Points: 4
Dieses Proseminar hat drei Ziele: (a) Vertrautheit mit den Prinzipien der wichtigsten in Medien und Geisteswissenschaften gebräuchlichen IT-Anwendungen samt (b) der Fähigkeit, sich in neue Softwarepakete, die sie implementieren, rasch und selbständig einarbeiten zu können.; ergänzt durch (c) die Vertrautheit mit den grundlegenden Diskussionen um die Anwendung der IT im nicht-naturwissenschaftlichen Bereich.

 

Auf der Ebene praktischer Arbeit heißt dies im ersten Teil: WWW authoring, Markupsprachen am Beispiel von XML, DBMS-anwendungen am Beispiel von MS Access

Praktische Übungen, die als Leistungsnachweis dienen, werden in Form von einigen semesterbegleitenden Projekten organisiert, die die Anwendung der gelernten Techniken auf das Material des jeweiligen Projekts bezwecken.

Diese praktischen Übungen bestehen aus zwei Teilen: Kleineren Aufgabenstellungen, die auf der Basis der in der jeweiligen Stunde erarbeiteten Techniken zu lösen sind und eine Arbeit am Semesterende, die in einem der drei praktischen Blöcke den Nachweis der Fähigkeit erbringt, sich in eine nicht im Detail behandelte, weiterführende Technik selbständig einzuarbeiten.

Softwaretechnologie I (C++, Teil 1) (VVZ-Nr.:5161)

Dozent/in: Manfred Thaller
Ort: RRZK-B Raum 1.14
Zeiten: Dienstag, 10.00 - 11.30
Beginn: 16.10.2007
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel:Softwaretechnologie I: Objektorientierte Programmierung
Informationsverabeitung (BM4b) ST Medieninformatik (BM3) HKI
Im Regelfall: 3. Semester Credit Points: 4
Diese Übung bietet eine Einführung in die objektorientierte Sprache C++, die eine der derzeit gängigen Standardsprachen, vor allem für Aufgabenstellungen mit kritischer performance, wie sie sich insbesondere bei der Verarbeitung nicht-textueller Information ergeben.

Der erste Teil der Veranstaltung konzentriert sich auf die grundlegenden Sprachbestandteile, die für allein stehende Programme zentral sind; im Sommersemester werden jene im Vordergrund stehen die für die Programmierung wiederverwendbarer Komponenten, und für die Handhabung größerer Systeme vordringlich sind.

Da HK Anwendungen - und vor allem solche der Medieninformatik - meist relativ große Datenmengen verarbeiten und in letzter Zeit oft netznah gestaltet werden, wird der Dateiverarbeitung, grundlegenden Voraussetzungen der Bildverarbeitung und der Netzkommunikation größeres Augenmerk geschenkt, als sonst in Einführungsveranstaltungen üblich.

Kolloquia

M. Thaller: DissertandInnen / MagistrandInnen Kolloquium

Dozent/in: Manfred Thaller
Ort: nach Vereinbarung
Zeiten: 1 mal im Monat nach Vereinbarung
Beginn: 00.0.2007
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel der Lehrveranstaltung:
Bachelor (BM3) HKI Bachelormodul (BM2) HKI
Im Regelfall: -
Credit Points: -
Die Veranstaltung findet grundsätzlich nur für eingeladene TeilnehmerInnen zur Vorstellung und Diskussion laufender Magister- und Doktorarbeiten statt, wobei die Veranstaltungen, entsprechend dem Projektfortschritt, auch in den Ferien stattfinden.

Gelegentlich werden in diesem Rahmen aber auch Veranstaltungen angeboten, die die Orientierung innerhalb einer auf Grund ihrer räumlichen Fragmentierung manchmal etwa sunübersichtlichen Professur / Studienrichtung ermöglichen sollen.

 


Nächste Termine:: [Eckige Klammern: Noch nicht bestätigt.]

 

 

  • Freitag 17. August, Übungsraum FA Antike Plastik, 14'15 bis ca. 18'00?
    ReferentInnen:
    1. Jochen Graf: Vorstellung des Magisterthemas
    2. Johanna Puhl: Vorstellung des Magisterthemas

     

  • Freitag 7. September, Übungsraum FA Antike Plastik, 14'15 bis ca. 18'00?
    ReferentInnen:
    1. [ Dennis Heinz: Vorstellung der abgeschlossenen Magisterarbeit ]
    2. Robert Kummer: Vorstellung des Magisterthemas

Übungen

Embedded Metadata

Dozent/in: Jan Schnasse
Ort: S83 (Philosophikum)
Zeiten: Mo. 12'00 - 13'30
Beginn: 15.10.2007
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Anwendungsgebiet
Informationsverarbeitung (AM2) Humanties Computer Science Medieninformatik (AM1) / (AM2) Humanties Computer Science
Im Regelfall:
5. Semester (Informationsverarbeitung)

3. Semester (Medieninformatik: AM1)
5. Semester (Medieninformatik: AM2)
Credit Points:
3 (Medieninformatik)
2 (Informationsverarbeitung
Metadaten kommen bei der Verarbeitung von Daten auf dem Computer an unterschiedlichen Stellen mit unterschiedlichen Zielsetzungen zum Einsatz. “Technische Metadaten” sind eine Grundbedingung, um komplexe Informationen durch unterschiedliche Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen interpretierbar zu machen. Beim Entwurf von Dateiformaten müssen sich die Designer überlegen, welche Informationen für die Verarbeitung der Daten wichtig sind. Mit dem mengenmäßigen Anstieg von digital verfügbaren Informationen erscheinen dabei inhaltliche Beschreibungen der Daten zunehmend wünschenswert, sie sollen in der Regel die Verwaltung und Wiederauffindung der Daten vereinfachen. Die Einführung solcher “semantischer Metadaten” ist daher auch technisch motiviert. Das Ziel sind Digitale Objekte, die sich insgesamt intelligenter und automatischer verwalten lassen. Moderne Dateiformate bieten Applikationen zunehmend die Möglichkeit, auch “semantische Metadaten” zu verspeichern, einzubetten. Die Frage, welche Metadaten verspeichert werden und wie sie representiert werden sollen, ist eine Forschungsfrage, mit der sich die Übung beschäfftigen möchte. Zum Nachschlagen vor der Übung: MPEG-7, Dublin Core, XML Schema, RDF, OWL, Semantic Web, MXF.

Softwaretechnologie II (Teil 1): Simulation und 3D Programmierung (VVZ-Nr.:5167)

Dozent/in: Manfred Thaller
Ort: RRZK-B Raum 0.27
Zeiten: 2 Stunden Donnerstags 10.00-12.00, ansonsten nach Vereinbarung
Beginn: 15.10.2007
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Visuelle Programmierung I (Vorlesung und Übung)
Medieninformatik (BM4)
Im Regelfall: 5. Semester Credit Points: 3+2
Vorbesprechung: Montag, 15. Oktober, 15'15, HKI Büro

Pflichtveranstaltung im Hauptstudium des Diplomstudienganges Medienwissenschaften / Fach "Medieninformatik".

In der Veranstaltung wird in die Grundlagen der Gestaltung von Simulationen mit graphischen Effekten - besser bekannt als Games -, bzw. von 3D Techniken, die in die Virtual Realityprogrammierung einmünden, besprochen.
Sie ist als "Laborpraktikum" organisiert, besteht also im Wesentlichen aus lose betreuter eigener Arbeit. Für das Diplomstudium der Medieninformatik ist die Veranstaltung verpflichtend. Einzelne zusätzliche Studienplätze können u.U. nach persönlicher Anmeldung vergeben werden.
Die Teilnahme setzt intensive praktische Programmierarbeiten in der Sprache C++ voraus. Der vorherige Abschluss der "Softwaretechnologie C++ I" ist verpflichtend.

Tutorien

Programmierübung C++ (VVZ-Nr.:5164)

Dozent/in: Karin Hoehne
Ort: RRZK-B Raum 1.14
Zeiten: Mo. 17'45 - 19'15
Beginn: 22.10.2007
Wochentag: n.V.

Programmierpraktikum
Informationsverarbeitung (BM4b) ST <Medieninformatik (BM3)
Im Regelfall: 3. Semester Credit Points: 2
Die Übung vertieft die im "Proseminar Softwaretechnologie C++" vermittelten Kenntnisse. Sie trainiert dabei vor allem jene Techniken, die für die erfolgreiche Lösung der Semesteraufgaben dieser Veranstaltung notwendig sind.

Hauptseminare

Historische Karten als räumliche Interfaces (Projektseminar)

Dozent/in: Manfred Thaller
Ort: Raum: B III
Zeiten: 16'00 - 17'30
Beginn: 18.10.2007
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Humanities Computer Science
Informationsverarbeitung (AM2) "Humanities Computer Science" Medieninformatik (AM1) "Humanities Computer Science"
Im Regelfall: 5. Semester Credit Points: 5
Alte Karten als Multimediaobjekte aufzubereiten, sei es auf lokalen Systemen, sei es im WWW, gehört zu den ältesten Ideen zum Einsatz multimedialer Verfahren im Bereich des kulturellen Erbes. So war die "Ebstorfer Weltkarte" bereits in den späten achtziger Jahren Gegenstand eines frühen Multimediaprojektes, das bis heute eine Webpräsenz unterhält. (Vgl. http://weblab.uni-lueneburg.de/kulturinformatik/projekte/ebskart/content...).

 

Im Rahmen dieses Hauptseminars wollen wir am Beispiel einer anderen der großen mittelalterlichen Weltkarten, der "Zeitzer Weltkarte von 1470", untersuchen, wieweit aus solchen auf Einzelobjekte orientierten Ansätzen mittlerweile Lösungen abgeleitet werden könnten, die die Verwendung historischer Karten als Interfaces zu Wissenssystemen, die den dadurch beschriebenen Raum / die dadurch beschriebene Zeit abdecken, systematisieren können. Inhaltlich arbeiten wir dabei mit der Einrichtung zusammen, die heute für die Erhaltung der Karte verantwortlich ist, Stiftsbibliothek und Stiftsarchiv Zeitz. Deren Leiter, Herr Dr. F.-J. Stewing, wird uns die Karte in einer der ersten Stunden vorstellen und Anforderungen für Softwaresysteme, die Material dieser Art präsentieren sollen, formulieren. Jene Ergebnisse des Seminars, die ein solches Präsentationssystem darstellen, werden nach Abliefrung der entsprechenden Arbeiten an Ort und Stelle in Zeitz von den SeminarteilnehmerInnen zur Diskussion gestellt werden. Zur inhaltlich historischen Bedeutung des Objekts:
Ein Höhepunkt der mittelalterlichen Kartographie. Die Zeitzer Weltkarte von 1470 Zu den mittelalterlichen Kartenwerken, die heute als Kulturgüter von Weltrang noch bewundert werden können, ist die großformatige, aus über zwanzig meist doppelseitigen Karten gebildete Handschrift Hist. fol. 497 im Bestand der Zeitzer Stiftsbibliothek zu zählen. Vollendet wurde der in seiner Zusammensetzung einzigartige Kodex im bayerisch-fränkischen Raum im Jahr 1470. Grundstock der Handschrift ist das achte Buch der "Geographia sive cosmographia" des Claudius Ptolomaeus mit seinen insgesamt großformatigen 26 Karten, welche die in der Spätantike bekannte Welt abbilden. Ursprünglich als Lehrbuch zur Anfertigung von Landkarten gedacht, fand es im lateinischen Mittelalter weite Verbreitung. Den Abschluß und gewissermaßen auch den Höhepunkt der Handschrift bildet jedoch die in ihrer Form einzigartige Zeitzer Weltkarte (mappa mundi Ciziensis). Diese geht ihrerseits auf Vorbilder zurück, die im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts im oberdeutschen Sprachraum entstanden. Eng verwandt ist sie mit der berühmten, um 1443 in Konstanz gezeichneten Weltkarte des Andreas Walsperger, heute Teil der Vatikanischen Bibliothek in Rom.
Technisch sind Seminararbeiten vor allem mit drei Schwerpunkten denkbar:
(a) Organisation rälicher Wissenstrukturen und deren rechnergestützte Zuordnung zu historischen FLächendarstellungen.
(b) Rechnergestützte Extraktion von Kartenfeatures.
(c) Erzeugung multimedialer Objekte, die sowohl visuelle als auch sachliche (semantische) Information enthalten.
Das Seminar beginnt, nach einer Bestandsaufnahme der Kenntnisse der SeminarteilnehmerInnen, mit kurzen Überblicksreferaten zu den wichtigsten Konzepten aus diesen Arbeitsfeldern. Danach folgt die gemeinsame Formulierung der Themen für die Hausarbeiten. Diese bestehen aus einzelnen Aufgabenstellungen innerhalb eines zusammenhängenden Lehrprojektes zur Verarbeitung nichtlinearer Textstrukturen.
Grundsätzlich wird als Seminararbeit die Realisierung eines Programmierprojektes erwartet. Theoretische Arbeiten sind in Ausnahmsfällen denkbar - ein primär theoretisch orientiertes Seminar wird im daran folgenden Sommersemester angeboten.
Programmierprojekte können in C++ oder Java realisiert werden.