RSS

Sommersemester 2010

Proseminare
  
Kolloquia
  
Übungen
  
Hauptseminare
  


Die rot angegebenen"Regelsemester" beziehen sich primär auf die BA Studienordnung; für die alte Magisterstudienordnung haben sie den Charakter von Empfehlungen.

Achtung!

  1. Mit der BA / MA Umstellung ist zu allen Lehrveranstaltungen eine Anmeldung via KLIPS erforderlich.
  2. Unabhängig davon wird aus den am Ende der Seite erläuterten Gründen auch um eine frühzeitige Anmeldung per E-Mail - unter Angabe der Matrikelnummer - an die Dozenten der folgenden Veranstaltungen gebeten:
    • S. Beyl: Datenbanktechnologie, mit praktischen Übungen in MySQL und PHP
    • P. Gunia: 3D / VR Anwendungssysteme.
    • M. Prang: Geschichte und Technik Visual Effects (VFX) im Film

Pflichtveranstaltungen zur Informationsverarbeitung und Medieninformatik

Im folgenden finden Sie die regulären Pflichtveranstaltungen zu den beiden BA Studiengängen, die durch die Professur für Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung mitbetreut werden. Beachten Sie bitte, dass unter dem weiter unten folgenden Punkt "Englischsprachige Lehrveranstaltungen" auch Veranstaltungen angeboten werden, die die hier genannten zum Teile ersetzen können und beachten Sie auch den Hinweis unter "Zusätzliche Veranstaltung zur ...".

Angebote für das Studium Integrale

Das IT-Zertifikat dient einer zusätzlichen Berufsqualifikation der Studierenden der Philosophischen Fakultät und ist für das Studium Integrale (BA-Studiengänge) anrechenbar.
Da für das Studium Integrale Bereiche gewählt werden sollen, die sich nicht auf die primär gewählten Studieninhalte beziehen, wird den Studierenden der Medieninformatik und der Informationsverarbeitung ausdrücklich die Belegung anderer Veranstaltungen für das SI empfohlen.
Die Veranstaltungen werden hier aufgelistet, um eine Andockmöglichkeit für zusätzliche Informationen zu bieten.

Aus Kapazitätsgründen und um die Kombinierbarkeit zu erleichtern, werden alle Kurse zweimal mit identischem Inhalt angeboten ("A", "B"). Es macht also keinen Sinn, bei ein und derselben Veranstaltung sowohl "A" als auch "B" zu belegen!



Proseminare

Historisch-kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung (Teil2) - Nichttextuelle Information

Dozent/in: Susanne Kurz
VVZ-Nr.: 5299
Ort: Raum 210 WISO
Zeiten: Fr. 10'00 - 11'30
Beginn: 16.4.2010
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: HKI II: Statistik, Bildbearbeitung, Geoinformationssysteme
Informationsverabeitung (BM3) HKI Medieninformatik (BM2) HKI
Im Regelfall: 2. Semester Credit Points: 4
Nach den Grundlagen der Behandlung primär textueller Information beginnt der zweite Teil dieser Veranstaltung mit einer Einführung in die Anwendung statistischer Verfahren, setzt mit einer anwendungsorientierten Einführung in die Praxis der Bildbearbeitung fort und schließt mit einer praxisorientierten Einführung in die Computerkartographie / Geographische Informationssysteme.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung setzt den erfolgreichen Besuch von Teil 1 im WS 2009 / 2010 voraus.
Sollte die Teilnehmerzahl 50 überschreiten, wird es einen Parallelkurs von 08-09:30h geben.

Softwaretechnologie I (C++, Teil2 )

Dozent/in: Manfred Thaller
VVZ-Nr.: 5301
Ort: RRZK-B Raum 1.14
Zeiten: Di. 10'00 - 11'30
Beginn: 20.4.2010
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel:Softwaretechnologie I: Objektorientierte Programmierung
Informationsverabeitung (BM4b) ST Medieninformatik (BM3) HKI
Im Regelfall: 4. Semester Credit Points: 4
Nach der Einführung in die grundlegenden Programmiertechniken und die Prinzipien objektorientierter Programme im Wintersemester, führt Teil 2 in die Verwendung vordefinierter Bibliotheken ein und betont die Prinzipien objektorientierter Programmierung stärker gegenüber den grundlegenden Techniken. Dabei machen wir uns mit der Programmierung von Graphischen Userinterfaces und der Rechnerkommunikation am Beispiel der CGI Programmierung vertraut. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung setzt ausnahmslos den erfolgreichen Besuch von Teil 1 voraus, in der Regel im WS 2008 / 2009.

Geschichte und Visual Effects (VFX) im Film

Dozent/in: Mario Prang
VVZ-Nr.: 5308
Ort: Archäoinformatikpool
Zeiten: Mo. 16'00 - 17'30
Beginn: 00.0.0000
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Ausgewählte Technologien
Informationsverabeitung (BM3) HKI Medieninformatik (BM2) HKI
Im Regelfall: 2. Semester Credit Points: 2
Heutzutage werden in vielen Filmproduktionen Visual Effects verwendet um Filmmaterial aufzubessern oder um Effekte zu erreichen, die mit einer unbearbeiteten Filmaufnahme nicht oder nur sehr auffwendig zu erreichen sind. Im Kurs wird die Geschichte des Films und der Spezialeffekte im allgemeinen, und der Visual Effects im besonderen beleuchtet. Dabei machen wir uns sowohl mit den verschiedenen Techniken (z.B. Matte Painting, Compositing, Forward/Inverse Kinematik, Rendering, Character Animation, Mocap, usw.) theoretisch vertraut, haben aber auch am Ende des Semesters die Zeit einige praktische Erfahrungen mit der 3D-Animationssoftware Softimage|XSI (z.B. Happy Feet, Sin City, Fantastic Four,...) zu sammeln.
Da die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze sehr begrenzt ist, wird um eine frühe Anmeldung an mario@slash.de, unabhängig vond er in UK-Online, gebeten.

Da die Zahl der Interessenten die praktischen Übungsmöglichkeiten deutlich übersteigt, beginnt die Veranstaltung zunächst mit einer Reihe von Vortragsstunden, bei denen keine Kapazitätsprobleme bestehen. Die Anmeldungen sind für die Aufnahme in den praktischen Teil aber nach wie vor wichtig!

Kolloquia

Humanities Computer Science

Dozent/in: Manfred Thaller
VVZ-Nr.: 5309e
Ort: PC-Pool PC 72 (Philosophikum)
Zeiten: Di. 14'00 - 15'30
Beginn: 20.4.2010
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Humanities Computing
Informationsverarbeitung (AM2) "Humanities Computer Science" Medieninformatik (AM1 / 2) "Humanities Computer Science"
Im Regelfall: 4. Semester Credit Points: 2
Was fangen die Geisteswissenschaften mit der Informationstechnologie an? Wenden Sie die Ergebnisse der Informatik an - oder entwickeln sie sie weiter? Welche Beziehungen zwischen den technischen Voraussetzungen der Produktion von Medien und der inhaltlichen Diskussion von Medien gibt es? Zu diesen Fragenkreisen gibt es eine reiche Literatur, die wir im Rahmen des Sommersemesters sichten wollen. Während es grundsätzlich um die Beziehungen zwischen Geisteswissenschaften und Informatik geht, sind bei den technischen Ansätzen die Datenbanken "gleicher" als andere Techniken - da diese Kolloquium sich ja an das Hauptseminar und die Übungen zur Datenbanktechnologie des Wintersemesters anschliesst.
Dazu werden pro Woche Texte auf geeignete Weise zugänglich gemacht, über die danach dann jeweils diskutiert wird. Hierbei gilt das didaktische Modell der "Pflichtlektüre" amerikanischer Universitäten: I.e., es gibt keine Referate, der Veranstaltungsleiter stellt einzelnen TeilnehmerInnen aber so lange konkrete Fragen zur Lektüre der letzten Woche, bis sich die Diskissuion selbt trägt. "Hab ich nicht gelesen" gilt nicht; "das Argument habe ich nicht verstanden, kann es aber beschreiben", schon.

Semantic Web at Work: Triplestore

Dozent/in: Robert Kummer
Ort: Archaeoinformatikpool im Archäologischen Institut, Kerpener Str.
Zeiten: 14:00 - 15:30
Beginn: 15.4.2010
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Semantic Web at Work
Informationsverarbeitung (AM2) "Humanities Computer Science" Medieninformatik (AM1 / 2) "Humanities Computer Science"
Im Regelfall: 4. Semester Credit Points: 2
Das Kolloquium behandelt zentrale Themen des Semantic Web. Ausgehend von den grundlegenden Ideen der Forschung in diesem Bereich werden wir uns verschiedene Komponenten genauer ansehen. Seit einiger Zeit werden sogenannte Ontologien als "Silver Bullet" für die Integration von Informationen unterschiedlicher Informationssysteme propagiert. Außerdem etablieren sich zurzeit Semantic Web Frameworks, die es Softwareentwicklern ermöglichen sollen, komplexe Applikationen zu entwickeln. Die zentrale Komponente solcher Frameworks ist ein Triplestore, welcher ähnlich einer raltionalen Datenbank semantische Operationen auf Daten erlaubt. Vor dem Hintergrund klassischer Methoden der Informationsintegration wollen wir die neuen Technologien kennenlernen und kontrovers diskutieren.

Übungen

Dedizierte Systeme

Dozent/in: Susanne Kurz
VVZ-Nr.: 5299e+f
Ort: BIII
Zeiten: Do. 08'00 - 09'30 (A) Do. 10'00 - 11'30 (B)
Beginn: 15.4.2010
Wochentag: n.V.

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ3)
Credit Points: 3
Die Übung vermittelt Kenntnisse im Umgang mit professionellen Systemen im Bereich der Content Managmentsysteme / digitalen Repositorien. Jeweils eines dieser Systeme wird im Detail besprochen und durch Übungen näher erarbeitet. Vergleichssysteme werden kurz skizziert. Dabei wird ausschließlich Software verwendet, wie sie in typischen Einrichtungen der einleitend beschriebenen Art derzeit im Einsatz ist. Besprochen werden
  1. die Installation, Verwendung und Programmierung von TYPO3. (In depth.)
  2. der Vergleich der Leistungen dieses System mit Drupal.
  3. die Installation, Verwendung und Programmierung von DSPACE. (In depth.)
  4. der Vergleich der Leistungen dieses System mit Fedora.

Allgemeine Informationstechnologien II

Dozent/in: Patrick Sahle
VVZ-Nr.: 5299c+d
Ort: S85
Zeiten: Mo. 08'00 - 10'00 (A) Mo. 10'00 - 12'00 (B)
Beginn: 19.4.2010
Wochentag: n.V.

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ2)
Credit Points: 3
Die Übung vermittelt speziellere technische Grundlagen im Bereich der Internettechnologien und Datenbanken. Besprochen werden die
  1. Internet-Infrastruktur
  2. Internet-Basistechnologien
  3. Installation, Aufbau und Programmierung von mySql Datenbanken.
  4. Programmierung mit PHP im Umfeld von mySql Datenbanken.

Allgemeine Informationstechnologien I

Dozent/in: Susanne Kurz
VVZ-Nr.: 5299a+b
Ort: BIII
Zeiten: Mi. 08'00 - 09'30 und 10'00 - 11'30
Beginn: 14.4.2010
Wochentag: n.V.

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ1)
Credit Points: 3
Die Übung vermittelt allgemeine technische Grundlagen im Rahmen gängiger Software. Sie deckt dabei kommerzielle und frei verfügbare Software gleichwertig ab. Besprochen werden die
  1. Installation, Konfiguration und Verwendung von Betriebssystemen (MS Windows, Linux, Mac).
  2. Installation, Konfiguration und Verwendung von Office Systemen (MS Office, Open Office).
  3. Installation, Konfiguration und Verwendung allgemeiner Anwendungssoftware am Beispiel der Bildverarbeitungsprogramme (PhotoShop, GIMP).
  4. Installation von Webservern am Beispiel von Apache (XAMPP).

Programmierpropädeutikum

Dozent/in: Karin Hoehne
VVZ-Nr.: 5304
Ort: 052 RRZK - PC-Pool 1.14
Zeiten: Mo. 17'45 - 19'15
Beginn: 12.4.2010
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: NA
Empfohlen: 2. Semester Credit Points: 2
Eine der wesentlichen Qualifikationen der Kölner BAs in den Fächern Informationsverarbeitung und Medienwissenschaften / Medieninformatik bildet die Fähigkeit über die Verwendung fertiger Anmwendungssysteme hinauszugehen und Softwaresysteme selbständig zu erstellen. Dies ist nicht nur wesentlich, sondern auch schwierig, vor lalem, weil im Bereich der professionellen Prorgammiersprachen gleichzeitig methodische Vorgehensweisen, die Schreibweise formalisierter, wenig fehlertoleranter Prorgammiersprachen, und konkrete technische Konzepte vermittelt werden sollen. Diese Veranstaltung versucht, vor allem für StudentInnen, die bisher keinerlei Kontakt mit Programmiersprachen hatten, mit Hilfe einfacherer Skriptsprachen, ausgehend von Java-basierten Framework processing (www.processing.org), einen Teil der allgemeinen Eigenheiten aller Programmiersprachen zu üben, sodass der Übergang zu den konzeptuell anspruchsvolleren erleichtert wird.

Softwaretechnologie II (Teil 2): Simulation und 3D Programmierung

Dozent/in: Manfred Thaller
VVZ-Nr.: 5309a
Ort: RRZK-B Raum 0.27
Zeiten: Do. 10'00 - 11'30
Beginn: 15.4.2010
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Visuelle Programmierung II
  Medieninformatik (AM3)
Im Regelfall: 6. Semester Credit Points: 5
Voraussetzung zur Teilnahme ist der erfolgreiche Abschluss des Kurses Softwaretechnolgie II (Teil 1)

Pflichtveranstaltung im Hauptstudium des Diplomstudienganges Medienwissenschaften / Fach "Medieninformatik".

In der Veranstaltung wird in die Grundlagen der Gestaltung von Simulationen mit graphischen Effekten - besser bekannt als Games -, bzw. von 3D Techniken, die in die Virtual Realityprogrammierung einmünden, besprochen.
Sie ist als "Laborpraktikum" organisiert, besteht also im Wesentlichen aus lose betreuter eigener Arbeit. Für das Diplomstudium der Medieninformatik ist die Veranstaltung verpflichtend. Einzelne zusätzliche Studienplätze können u.U. nach persönlicher Anmeldung vergeben werden.
Die Teilnahme setzt intensive praktische Programmierarbeiten in der Sprache C++ voraus. Der vorherige Abschluss der "Softwaretechnologie C++ I" ist verpflichtend.

Datenbanktechnologie, mit praktischen Übungen in MySQL und PHP

Dozent/in: Sebastian Beyl
VVZ-Nr.: 5309
Ort: RRZK-B Raum 1.14
Zeiten: Mo 14'00 - 15'30
Beginn: 00.0.0000
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Ausgewählte Technologien
Informationsverabeitung (BM3) HKI Medieninformatik (BM2) HKI
Im Regelfall: 2. Semester Credit Points: 2
Die Kombination aus PHP und MySQL ist eine häufig verwendete Plattform für die dynamische Erzeugung von Webseiten. Zusammen mit dem Webserver Apache können Webprojekte sämtlicher Größenordnungen erstellt werden. Vom einfachen Foto-Blog bis hin zum komplexen Warenwirtschaftssystem erstreckt sich die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten.

In diesem Kurs werden die Grundlagen der Technologien PHP und MySQL in Verbindung mit dem Webserver Apache erläutert, danach wird Schritt für Schritt ein kleines System zur Verwaltung von Webseiten erzeugt. .

3D / VR Systeme

Dozent/in: Patrick Gunia
VVZ-Nr.: 5307
Ort: Archäoinformatikpool
Zeiten: Mi. 16'00 - 17'30
Beginn: 14.4.2010
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Ausgewählte Technologien
Informationsverabeitung (BM3) HKI Medieninformatik (BM2) HKI
Im Regelfall: 2. Semester Credit Points: 2
3D Studio Max ist ein professionelles 3D-Modellierungs- und Animationswerkzeug, das Vielfach im Bereich der Spieleentwicklung und der Kino-Produktion, aber auch in der Architektur zum Einsatz kommt. Mit 3D Studio Max können dreidimensionale Objekte erstellt, animiert, (realistisch) beleuchtet und visualisiert werden. In diesem Kurs werden die Grundlagen der 3D-Modellierung und der Umgang mit der Softwareanwendung vermittelt, wie z.B. das Laden von Modellen, die Navigations- und Selektionstechniken, die Modifikation von Objekteigenschaften, die Beleuchtung und die Materialien.

Daten- und Metadatenstandards

Dozent/in: Patrick Sahle
VVZ-Nr.: 5299g
Ort: S92
Zeiten: Fr. 12'00 - 14'00
Beginn: 16.4.2010
Wochentag: n.V.

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ4)
Credit Points: 3
Kursinhalte:
Lingua Franca für Daten: XML (and friends: Schemata, XPath, XSLT)
Daten- und Metadatenstandards für das Web, für die Geisteswissenschaften und in Bibliotheken, Archiven und Museen.
Semantic Web.

Daten- und Metadatenstandards (Praktische Übungen zum Kurs)

Dozent/in: Patrick Sahle
VVZ-Nr.: 5299h
Ort: S84
Zeiten: Fr. 10'00 - 11'30
Beginn: 16.4.2010
Wochentag: n.V.

Studium Integrale / IT Zertifikat (IZ4)
Credit Points: 0
Praktische Übungen zum Kurs "Daten- und Metadatenstandards" (5299g)

Hauptseminare

Re-usable Content in 3D und Simulationssystemen

Dozent/in: Manfred Thaller
VVZ-Nr.: 5309c
Ort: Archäoinformatikpool
Zeiten: Do. 16'00 - 17'30
Beginn: 15.4.2010
Wochentag: n.V.

Offizieller Titel: Humanities Computer Science
Informationsverarbeitung (AM2) "Humanities Computer Science" Medieninformatik (AM1) "Humanities Computer Science"
Im Regelfall: 5. Semester Credit Points: 5
Interaktive Medien und 3D Repräsentationen der Wirklichkeit oder simulierter Wirklichkeiten spielen sowohl in der Entwicklung der digitalen Medien insgesamt, als auch in deren Verwendung innerhalb der historischen Kulturwissenschaften eine zunehmende Rolle. Im Bereich der Computergames findet das Konzept des "serious gaming" zunehmende Beachtung: Dahinter steht die Vorstellung, dass sich bei bestimmten Klassen von Computerspielen soviel an Information auch und gerade über historisch-kulturwissenschaftliche Inhalte, transportieren läßt, dass das "Spiel" zum didaktischen Instrument wird. In der Praxis werden allerdings alle diese Ansätze dadurch behindert, dass anspruchsvolle 3D Inhalte derzeit kaum zwischen Szenarien (Wissenschaftliche Rekonstruktionen; Games; Immersive Welten) ja oft noch nicht einmal zwischen unterschiedlichen technischen Plattformen innerhalb desselben Szenarios transportierbar sind. Von den Regeln für Spiele ganz zu schweigen: Jedes Spiel erfordert die vollständige Neuprogrammierung eines Systems, das die einschlägigen Regeln interpretiert. Möglichkeiten, dies durch abstraktere Ableitungen von Inhalten für materielle Objekte - Gebäude - zu ändern, wurden vom Hauptseminar des SS 2007 untersucht; im SS 2008 wurde getestet wieweit digitale Repräsentationen von menschlich oder rechnerkontrollierten Spielfiguren (Avatare, Agenten) bzw. deren Verhaltensmuster wiederverwendbar gespeichert werden können. Im SS 2009 wurde versucht, am Beispiel eines "Legespiels" (Carcassone) erweiterbare Regeln für eine zentrale Gameengine aufzugreifen. Das diesjährige 4. Seminar dieser Reihe versucht, diese unterschiedlichen Aspekte der Wiederverwendbarkeit von Komponenten zusammen zu binden.